Frank Wolff

Frank Wolff

Be, Here, Now oder manchmal besser nicht?!

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Zusammenfassung

 

Im Yoga gibt es verschiedene Philosophie-Systeme, die wir nutzen können, um unserer Leben leidfreier oder glücklicher auszurichten. – Da ist für jeden was dabei  wenn man nur suchen mag.

  • Nutze die Freiheit, die Welt der Yogaphilosophien zu erforschen und zu probieren, was für Dich stimmig ist!
  • Prüfe spirituelle Konzept sorgfältig bevor Du sie benutzt.
  • Prüfe die Lehrer und halte ein Auge auf die „Risiken und Nebenwirkungen“.
  • Die Aneignung von spirituellen Konzepten erfordert Zeit und Übung, ähnlich wie bei der Yogapraxis auf der Matte. Meditation ist ein geeignetes Hilfsmittel um die Konzepte anzunehmen.
  • Yogalehrer können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Yogaphilosophiesysteme sinnvoll für ihre Schüler zu erschließen.

 


 

 

Motivation des Beitrages

 

Vor einigen Wochen stand ich vor der Yogastunde mit einer befreundeten Yogalehrerin zusammen. Wir wurden von zwei Neuyoginis gefragt, warum wir Yoga machen und wo der Unterschied wäre zwischen Yoga und Pilates.

 

 

Meine spontane Antwort war: In beiden Übungssystemen geht um Bewegung, aber nur im Yoga verfügen wir über Philosophiesysteme bzw. einen spirituellen Überbau, der es uns ermöglichen, unser Leben leidfreier oder glücklicher zu gestalten. Daher ist für mich Yoga die präferierte Wahl! Da die Frage kurz vor der Stunde gestellt wurde und wir das Thema nicht intensiver erklären konnten, kam mir die Idee, dazu mal einen Blogbeitrag zu schreiben. Was mich an spirituellen Yogatexten und Blogbeiträgen zunehmend nervt, ist, dass die Verfasser oftmals in der Begeisterung für ihre präferierte Philosophie eine Art missionarischen Kreuzzug antreten und meinen, sie müssten den Rest der Welt mit ihrem Ansatz (only) „beglücken“. Sie merken scheinbar nicht, wie sie unkundige Yogis damit womöglich eher verwirren statt für „Erleuchtung/Erwachen“ zu sorgen. Am vorletzten Wochenende habe ich mir eine Dokumentation mit dem Titel „Be, Here, Now“ angeschaut, die mir die Inspiration lieferte, wie ich den Beitrag angehen könnte …

 


 

 

Be, Here, Now oder manchmal besser nicht?

 

Die Dokumentation handelt von einen sympathischen, gut aussehen Filmschauspieler, Andy Whitfield (AW), der für eine Spartakus-Filmserie ausgewählt wird. Er trainiert sich mit viel Aufwand in die Rolle des Gladiators Spartakus hinein, dreht die erste Staffel sehr erfolgreich und kurz nachdem die Serie im Kasten ist, entdeckt man bei ihm eine bösartige, aggressive Krebserkrankung.

Er lässt sich vor dem Beginn seiner Chemotherapie ein Tattoo stechen: Be, Here, Now!  Diese Konzeptbotschaft fordert auf, im „Hier und Jetzt“ zu leben bzw. zu sein. Dieser Ansatz findet sich unter anderem in der buddhistischen Philosophie, in der (unspirituellen) Achtsamkeitsbewegung und in modifizierter Form auch in der Tantra-Philosophie. Ein populärer Vertreter der buddhistischen Variante ist der Mönch Thich Nath Hanh.

Wenn man den Film bis zum Ende hin verfolgt, könnte man sich als spirituell inspirierter Yogi die Frage stellen, ob AW nicht  vielleicht sinnvollere Ansätze hätte nutzen können, um mit seinem Leid aus der Krankheit umzugehen?!

 

 

Das buddhistischen Konzept vom Leid und von der Überwindung von Leiden (hier gemeint die 3 Lehrzyklen des Buddha) oder auch spirituelle Ansätze aus den großen Weltreligionen, wie man die Angst vor dem Tod und Sterben ein Stück weit überwinden kann, wären im vorliegenden Fall vielleicht eine sinnvollere spirituelle Praxis gewesen?

Neben Fundamentalthemen wie Tod und Sterben verfügen die Yogaphilosophiesysteme über ein breites Feld an Themen und Weisheit, wie etwa sinnvolle Lebensführung, Glück, Liebe, Veränderung, Ethik, Tugend, etc., die man anzapfen kann, um sein Leben zufriedener bzw. glücklicher zu gestalten. Und die Zahl der spirituell nutzbaren Texte wird durch zahlreiche neue Übersetzungen zunehmend größer.

 

Tip: Wenn Du ein Thema mit einem spirituellen Konzept aus der Yoga bearbeiten möchtest, schau Dich gründlich um. Analysiere im Falle von Unklarheit ggfs. den (historischen) Kontext und prüfe, ob es wirklich zu Deinem Thema passt.

 


 

 

Wie wähle ich einen geeigneten Lehrer aus?

 

„Vergleichbar dazu werden zukünftig manche Lehrer erscheinen, die nicht über das notwendige Yoga verfügen, aber ihren Lebensunterhalt durch das Preisen ethischer Disziplin erwirtschaften wollen. In Wirklichkeit wissen sie nichts über ethische Disziplin, wie Buddha sie gelehrt hat.“  – aus dem Buch Lam-Rim-Chen-Mo – Dje Tsong Khapa

 

In indischen und buddhistischen Philosophiesystemen spielt der Aspekt  der Lehrer/Schüler-Beziehung eine nicht unbedeutende Rolle. Dieses Thema wird in Internetforen zum Teil sehr kontrovers diskutiert.

 

 

Ich finde, in Zeiten des Internets gibt es zahlreiche Quellen (Blogs, Foren, Online Teachings etc.), aus denen man sich mit spirituellen Inhalten versorgen kann.

Es spricht aber nichts dagegen, den klassischen Weg zu wählen. Wer es mag, kann sich nach einem geeigneten Lehrer umschauen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis spirituelle Freunde, die sich einen spirituellen Lehrer gesucht  haben. Sie berichten, dass sie sich bei der Auswahl durchaus auch mal mehrere Jahre Zeit genommen haben bis sie einen wirklich geeigneten Lehrer gefunden haben!

In guten Yoga- bzw. Philosophieschulen gibt es oftmals Empfehlungen in Bezug auf die Qualitäten, die ein guter spiritueller Lehrer haben sollte. Traue Dich auf Deinem Streifzug durch die spirituelle Welt nach entsprechenden Empfehlungen zu fragen. Sollten diese nicht vorhanden sein, ist das auch eine Antwort.

Der für mich stimmigste Kriterienkatalog, den ich bisher gefunden habe, wurde von Dje Tsong Khapa vor 600 Jahren im Lam-Rim-Chen-Mo erstellt als er einige buddhistische Empfehlungen früherer Autoren zusammenfasst hat. Er lässt sich in wesentlichen Teilen auch auf andere spirituelle Schulen übertragen. Ich gebe die Essenz hier in meinen eigenen Worten wieder :

  • Wähle einen spirituellen Lehrer, der intelligenter ist als Du, ansonsten droht Verblödung statt Erleuchtung. (Anmerkung: ja ich weiß, es klingt, als wäre es von mir, hat aber tatsächlich ER sinngemäß so geschrieben und ja, es ist in gewisser Hinsicht fast schon disruptiv in Bezug auf Teile des heutigen Mainstream-Yogabusiness ;-)).
  • Er sollte in dem Themenfeld, in dem er unterrichtet besonders qualifiziert sein.
  • Er unterrichtet auf einem festen ethischen Fundament.
  • Das, was er unterrichtet, hat er selbst vollständig verinnerlicht.
  • Ein spiritueller Lehrer sollte befähigt sein, Studierende in ihrem Studium und in ihrer Praxis anleiten können.
  • Er sollte Gewissheit hinsichtlich der Lehre, Beharrlichkeit im Unterrichten und seine Sinne diszipliniert haben.
  • Ferner sollte er “freundlich sprechen, großherzig und mitfühlend sein.” (so O-Ton im Lam-Rim-Chen-Mo)

Die deutsche Übersetzung des Lam-Rim-Chen-Mo erscheint in diesen Tagen in der Dharmauniversity-Press.

 

TIP: Auch wenn das in unserem Kulturkreis nicht  unbedingt üblich ist, kann es sinnvoll sein, sich einen spirituellen Lehrer zu wählen. Bei uns passiert Lernen in der Regel eher “auf Augenhöhe”, in Gruppen oder in anderen Lernformaten. Solltest Du Dir einen Lehrer aussuchen wollen, macht es Sinn, die vorgenannten Kriterien zu beherzigen. Es gibt viele Scharlatane da draußen! 

 


 

 

Wenn Du überlegst, Dich einer spirituellen Schule/Linie anzuschließen …

 

„Most people feel cozy enough in Samsara. They do not really have the genuine aspiration to go beyond Samsara; they just want Samsara to be a little bit better. It is quite interesting that “Samsara” became the name of a perfume. And it is like that. It seduces us into thinking that it is okay: Samsara is not so bad; it smells nice! The underlying motivation to go beyond samsara is very rare … “

aus dem Buch „Into the Heart of Life“Tenzin Palmo

 

Vielleicht gelangst Du auf Deinem spirituellen Pfad an einen Punkt, an dem Du feststellst, dass es da scheinbar nichts mehr Besseres an Konzepten für Dich gibt. Begegnet Dir so eine Schule oder philosophische Richtung, erkunde, was in diesem Lager zentrale Glaubensbegriffe wie „Enlightenment“, „Erwachen“, „Samsara“ oder auch „Nirvana“ bedeuten. Sie werden im Yoga teilweise inflationär verwendet, können aber je nach Herkunftsschule durchaus unterschiedliche Bedeutungen haben! Prüfe daher genau, ob dieses Verständnis der Zielvorstellung von Deinem Yogaweg entspricht.

 

 

Falls ja, dann vertiefe den Weg, aber lege für Dich fest, wie weit Du dem spirituellen Pfad folgen möchtest.

Bleibe aber offen und neugierig auch  für neue Dinge, die Dir auf Deinem Yogaweg begegnen. Yoga bietet immer wieder neue, spannende Erfahrungen.

Ein letzter Gedanke dazu: In der Yogawelt gibt viele spirituelle Vertreter, die den Eindruck erwecken, dass sie sehr gradlinig genau einem Pfad gefolgt sind und natürlich dieser, der angeblich richtige oder beste ist. Wenn Du Dich aber genauer umschaust, findest Du auch Beispiele von Yogis, die das spirituelle Lager durchaus mal gewechselt haben. Diese Yogis finde ich in der Reflexion meiner eigenen Praxis viel spannender als die Erstgenannten.

 

Tip: Erforsche die Begriffe “Enlightenment”, „Erleuchtung“ oder „Erwachen“, „Samsara“, „Samadhi“ etc. in der Philosophie, die Dich gerade anspricht. Was sind die zentralen Glaubensinhalte? Sind diese stimmig für Dich? Lege fest, wie weit Du dem spirituellen Pfad folgen möchtest.

 

 


 

 

Ansätze für eine sinnvolle spirituelle Praxis

 

Meditation bedeutet, weder Ekstase, Geisteswonne oder Seelenruhe erlangen zu wollen noch ein besserer Mensch zu werden. Sie schafft einfach einen Raum, in dem wir unsere neurotischen Spiele, unsere Selbsttäuschungen, unsere verborgenen Ängste und Hoffnungen enthüllen und auflösen können.“ – Chögyam Trungpa

 

Einer meiner Metationslehrer hat mal gesagt, „Meditationsarten gibt es wie Sand am Meer“. Doch Vorsicht:  Mediationspraktiken, die Tranceinduktionen beziehungsweise Hypnose beinhalten (manchmal kommen sie getarnt unter dem Label “Meditation” daher), können massiv in die Psyche eingreifen. Daher prüfe stets, was Du im Rahmen von Meditationen praktizierst!

Wo ist der Unterschied? Bei Trance/Hynose wird versucht, “das Bewusstsein zu beschäftigen, um die Kritikfähigkeit einzuschränken und das Unbewusste ansprechbar zu machen.”  (vgl. dazu den oben angefügten Link auf “Hypnose” bei Wikipedia).

Wohingegen in der (buddhistischen) “Samatha” – Meditation (“Shine” im tibetischen genannt) angestrebt wird, das Bewusstsein zur Ruhe zu bringen, beziehungsweise zu entspannen, dabei aber voll konzentriert und offen zu sein!

 

 

Meditation wird sinnvollerweise auch genutzt, die Einsicht in bestimmte Philosophieelemente zu vertiefen (in Sanskrit  „Vipassana“, im tibetischen „Lhaktong“ genannt). Im Buddhismus bedeutet “Meditation” auch „sich gewöhnen an“. Das bedeutet, über eine Kontemplationspraxis internalisieren wir neue Überzeugungen und Werte in unser Konzept von Persönlichkeit. Daher solltest Du vorab prüfen, ob und welche Praxis für Dich wirklich sinnstiftend ist!

Andere Elemente der spirituellen Praxis sind Gebete, Wunschgebete, Pujas, Satsangs etc. Probiere sie aus und finde heraus, was für Dich stimmig ist bzw. Sinn macht.

 

Tip: Erlaube Dir die Freiheit, spirituelle Elemente in Deiner Yogawelt so zusammenzustellen, dass sie widerspruchsfrei in Bezug auf Ihre Grundannahmen und für Dich stimmig sind, aber prüfe sie genau.

 

 


 

Risiken und Nebenwirkungen – Es wird höchst individuell, subjektiv und persönlich

 

Tattoos mit Konzeptbotschaften stressen vielleicht Deine Haut oder belasten Dein Lymphsystem, schaden aber meistens nicht nachhaltig. Sie nutzen aber auch nicht wirklich!

Als folgenreichere negative Konsequenzen aus spiritueller Praxis wär jedoch u. a.  das sog. “spirituelle Bypassing” zu nennen. Das sind Fälle, in denen sich Yogis so sehr in spirituelle Konzepte vertiefen, dass sie die Realität aus dem Auge verlieren. Ich habe schon Fälle erlebt, die bis in die Privatinsolvenz gelaufen sind.

 

 

Auf die Problematik von Sektierertum,  negativen Lehrer-Schüler-Beziehungen und von negativen Gruppendynamiken in spirituellen Gemeinschaften möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Das Netz ist zu diesem Thema zwischenzeitlich gut dokumentiert.

Einige Yogaphilosophien arbeiten mit Konzepten der “individuellen” bzw. “relativen” Wirklichkeit. Man geht dabei davon aus, dass die Realität, in der wir leben, eine Fiktion ist, ähnlich wie im Film die Matrix. Als vergleichbarer Vertreter dieser philosophischen Haltung wäre in der westlichen Welt der Konstruktivismus zu nennen.

Als Mediator und Coach kann ich diesen Ansätzen durchaus einiges abgewinnen, weil wir diese Konzepte auch als Background unserer Arbeit nutzen aber auch für eine klare Einordnung sorgen.

Als letzte Risikoquelle wäre der Religionswechsel zu nennen. Der Dalai Lama warnt in seinen Teachings des öfteren im Falle einer angestrebten spirituellen Neuorientierung sorgfältig abzuwägen, ob man aus seiner Religion, in die man hinein erzogen wurde, wirklich wechseln möchte. Ein Wechsel, kann vor allem dann, wenn die Glaubensinhalte  fundamentale Widersprüche beinhalten, zu ernsthaften Problemen führen und sollte deshalb sorgfältig abgewogen werden.

 

Tip: Auf dem spirituellen Weg sollte man sich Freunde suchen, die einen begleiten, erden und einen auch  immer mal wieder auf den Prüfstand halten, wie man sich so auf dem Weg so entwickelt. Dies können spirituelle Freunde in Form von sog. „Kulas“ oder „Sanghas“ oder auch gute Freunde (gerne auch Nichtyogis) sein.

 

 


 

 

Lessons Learned  – Meine eigene Erfahrung

 

Als ich mit Yoga angefangen habe, war ich vermutlich der unspirituellste Yogi, den man sich vorstellen kann. Spiritualität im Yoga fand ich eher esoterisch und eigentlich überflüssig.

 

 

Erst als ich einen Überblick gewonnen hatte, was es so alles an Inhalten in der Welt der Yogaphilosophien gibt und mein Leben in bewegtere Fahrwasser geriet, habe ich bewusst auch nach Unterstützungsansätzen in der Yogaphilosophie gesucht und erfahren, wie nützlich die Einbindung der Yogaphilosophie in meine Praxis ist. Ich habe mir in der Folge zunehmend Lehrer gesucht, welche die spirituelle bzw. philosophische Welt in ihren Yogaunterricht einbeziehen.

Spirituelle Konzepte lassen sich auch wunderbar nutzen zur persönlichen Entwicklung und zur Ergänzung der konventionellen Methoden im Coaching.

Seit geraumer Zeit bin ich überzeugter spiritueller Yogi und greife auch spirituelle Themen in meinen Stunden auf.

Ich möchte hier bewusst auf die Darstellung meiner eigenen Praxis verzichten, denn entscheidend ist, ob und wie DU Dich mit dem Thema beschäftigen magst. Ein paar Fundstellen, die ich besonders interessant in Themenkontext finde, hab ich mir dennoch erlaubt in die u. a. Literaturlinks einzufügen.

Meine Erfahrung ist auch, dass es nicht für alle Herausforderungen des Lebens angemessene philosophische Orientierung in den klassischen Yogaphilosophiesystemen gibt. Man sollte daher zusätzliche Anleihen in den jüngeren Philosophieschriften und in der Psychologie und Forschung nehmen, um seine eigene Yogawelt zu gestalten,  in der man sich wohlfühlt.

 

 

Beispiel: In Bezug auf das Thema „Glück“ gibt es in der buddhistischen Philosophie einen sehr schönen Ansatz, der besagt, dass Glück (nur) im Inneren zu finden ist. Daher praktiziert man im Buddhismus Geistestraining, um seine Gedanken und Emotionen zu regulieren, was äußerst sinnvoll ist, um einen zufriedenere Lebenseinstellung zu entwickeln.

Es war aber Prof. Waldinger von der Harvard University, im Nebenjob ein Zen-Priester, der in einer Langzeitstudie zum Thema „Glück“ herausgefunden hat, dass soziale Beziehungen, also ein „Externer Faktor“, einen wesentlichen Beitrag zum persönlichen Glücksempfinden liefern kann und sollte!

 

Als Yogalehrer können wir einen wichtigen Beitrag leisten, die Yogaphilosophiewelt für Yoganeueinsteiger zu erschließen.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Beste Grüße, Frank

 

PS: Mein besonderer Dank gilt den spirituellen Yogis, die mir Feedback zum Textentwurf gegeben haben! <3

 

Weitere Leseempfehlungen :

Die Yogatradition  – Georg Feuerstein – Yoga Verlag GmbH – ISBN 978-3-935001-6-9

Das Herzinfarkt Sutra – Karl Brunnhölzl – Edition Steinrich – ISBN 978-3-942085-42-7

Der Geist überwindet den Tod – Das tibetische Totenbuch für unsere Zeit – Dzogchen Ponlop Rinpoche – Theseus Verlag – ISBN 978-3-89901-415-0

Selbstbetrachtungen – Marcus Aurelius – e-artnow (1. November 2017) – ISBN 978-8026859949

A Guide to the Good Life: The Ancient Art to The Good Life  – William Irvine – OUP USA  – ISBN 978-0195374612

Tantra Illuminated: The Philosophy, History, and Practice of a Timeless Tradition  – Christopher Wallice – Mattamayura Press; Auflage: 2 (1. August 2013) – ISBN 978-0989761307

Glücklich sein: Warum Sie es in der Hand haben glücklich zu leben   – Sonja Lymbomirsky – Campus Verlag  – ISBN 978-3593508764

Das Paradies ist ganz anders : Wahre Geschichten vom Leben und Sterben   – Dr. Ralph Skuban – Aquamarin Verlag  – ISBN 978-3894278434

Ich bleibe an Deiner Seite : Sterbende begleiten, intensiver leben   – Anselm Grün – Vier Türme Verlag  – ISBN 978-3896804723

Die Welle ist das Meer : Mystische Spiritualität    – Willigis Jäger – Verlag Herder GmbH  – ISBN 978-3451050466

Das Leben endet nie : Über das Ankommen im Jetzt   – Willigis Jäger – Theseus  – ISBN 978-3896202741

Von guten Mächten wunderbar geborgen    – Dietrich Bonnhöfer – Goldmann Verlag  – ISBN 978-3442171637

Leben Jetzt und über den Tod hinaus   – Elisabeth Kübler-Ross – Verlag die Silberschnur GmbH  – ISBN 978-3898453783

Du bist unsterblich, sagt der Tod : Der Schlüsseltext der Upanishaden zur Vergänglichkeit  – Dr. Ralph Skuban – Goldmann Verlag – ISBN 978-3442221677

Zuhause in Gott : Über das Leben nach dem Tod  – Neale Donald – Goldmann Verlag – ISBN 978-3442218745

Es gibt keinen Tod : Warum wir unsterblich sind  – Dr. med. Lothar Hollerbach – Allegria Taschenbuch – ISBN 978-3548746067

 

 

 

 

 

 

 

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