Die Buteyko Methode

 

 

Die Buteyko Methode (oder auch Buteyko Atemtechnik)

Die Buteyko Methode kam in den frühen 1990er von Russland nach Australien und nach Großbritannien. Sehr früh wurde die Methode insbesondere von Menschen genutzt, die mit Asthma Probleme hatten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Buteyko Methode sehr wirkungsvoll bei einer Reihe von Atemfunktionsstörungen sein kann. 

Hierzu zählen:

Respiratorisch: Asthma, Rhinitis, Heuschnupfen

Neurologisch: Angststörungen, Stress und Panikattacken

Schlafstörungen: Schlaflosigkeit, Schnarchen, bei bestimmten Formen von Schlafapnoe.

Unsere Atmung ist eigentlich eine “automatische” Funktion unseres Körpers, die aber durch exogene Faktoren wie Stressbelastung, falsche Ernährung, Fehlbelastungen wie zu langes Sitzen, Reden und durch andere Umweltfaktoren aus der Balance geraten kann. Häufig gewöhnt man sich dadurch mit der Zeit ungünstige Atemfunktionsmuster an.

IN 1952 hat der Ukrainische Arzt Dr. Pavlovich Buteyko die Buteyko Methode entwickelt. Sie ist eine Atemtechnik, die darauf abzielt, Atemfunktionsmuster zu verbessern. Die Methode beinhaltet Übungen, welche die Nasennebenhöhlen abschwellen, den Wechsel auf die sog. Nasenatmung ermöglichen und auf Übungen, die darauf abzielen, funktionale Atemfunktionsmuster wiederherzustellen.

Der Fortschritt in der Anwendung dieser Atemtechnik wird in einem bestimmten Atemanhaltetest (auch “Control Pause” genannt) gemessen.

Die Wirkung der Buteyko Methode erfolgt sehr direkt, und Anwender sollten Verbesserungen bei funktionsgestörter Atmung und ein höheres Wohlbefinden schon nach wenigen Tagen spüren können (vgl hierzu auch die eindrucksvolle BBC Dokumentation der Methode). 

Vorteile der Verwendung der Methode sind u. a. eine ruhigere Atmung, eine verbesserte Schlafqualität, mehr Energie, reduzierte Asthma Symptome, eine freie Nase und ein Gefühl der inneren Ruhe.

Die Übungen der Buteyko Praxis sind einfach und können von allen Erwachsenen, unabhängig vom Alter und auch Kindern, die älter als 5 Jahre alt sind, ausgeführt werden. Mehr über die Buteyko Atemtechnik können Sie auch in Patrick McKeowns Tedx Talk erfahren.

Unsere Atmung ist eine Funktion, die unser Körper “automatisch” ausführt. Leider wird sie durch verschiedene Umwelteinflüsse, wie etwa Stress, schlechte Ernährung, zu langes Sitzen oder Reden und Lifestyle Bequemlichkeiten oder Krankheiten negativ beeinflusst.

Unsere Atemfunktionsmuster haben eine wesentliche Auswirkung auf unsere Gesundheit. Schlechte Atemfunktionsmuster verengen die Atemwege. Die Zellen in unserem Körper werden nur eingeschränkter mit Sauerstoff versorgtEine funktionale Atmung erfolgt optimalerweise durch die Nase. Die Atmung erfolgt dabei leicht, gleichmäßig, anstrengungslos und wird primär über die Bewegung des Zwerchfells verrichtet. 

Als eher ungünstig bewertet man eine Atempraxis, die im wesentlichen im oberen Brustbereich erfolgt und zu stark oder ausschließlich über den Mund erfolgt. 

Menschen mit Einschränkungen in ihren Atemfunktionsmustern haben oftmals das Problem, dass sie in Ruhephasen oder nach körperlichen Anstrengungen Atemlosigkeit empfinden, häufig gähnen oder seufzen oder einfach das Gefühl haben, dass sie nicht genügend Luft bekommen. Manchmal treten Atemstörungen unregelmäßig auf, so dass sie häufig lange unentdeckt bleiben. 

Bewusste Atemtechniken werden daher verwendet, um Wohlbefinden und die individuelle Leistungsfähigkeit in verschiedenen Lebensbereichen (vgl. dazu die Ausführungen unter “Erfolgsfaktor Sauerstoff”) zu steigern. Beispiele sind Leistungssportler oder auch Elitesoldaten, die über spezielle Atemtechniken psychischen Stress im Eisatz reduzieren, die physische Leistungsfähigkeit im Training systematisch erhöhen, um im Einsatz dann aber ruhig und fokussiert agieren zu können.

Das Training von speziellen Atemtechniken zeigt meist relativ zügig positive Wirkungen. Die Anwender sollten Verbesserungen in ihrer Gesundheit schon nach kurzer Zeit spüren können. Feststellbar ist im Erfolgsfall ein leichter empfundenes Atmen, eine “freie” Nase, ein gesünderer, tieferer Schlaf, mehr Energie, reduzierte Asthma Symptome und ein Gefühl von mehr innerer Ruhe.

Speziell auch bei Post-Covid Problemen kann Atemtraining helfen, schneller wieder zu genesen (vgl. hierzu den interessanten VORTRAG VON PATRICK MCKEOWN).

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Sofern Sie fragen zu meinen Kursen haben, können Sie mich wie folgt erreichen:

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