Mein Yogaweg

„Ist das Licht des Yoga einmal angezündet, verlischt es nicht mehr. Je intensiver Sie üben, desto heller wird die Flamme leuchten."

B.K.S. Iyengar

 

Mein Yogaweg hat sich eher zufällig in meinem Leben eingefunden und sich dabei in mehreren Stufen entwickelt, die hiermit gerne teile.

 

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Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

Franz Kafka


Entspannungssuche

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 Mitte Vierzig habe ich meine (psychologische) Coaching Ausbildung abgeschlossen. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit Stressbelastungsmessungen beschäftigt.  Ich habe mir eigene EKG Geräte gekauft und Messreihen über meine lfd. Stressbelastungen angelegt. 
 

Die Ergebnisse zeigten, dass ich chronisch stressbelastet war. Das Problem dabei war, dass ich diese Belastung offensichtlich nicht mehr spüren konnte. 

Irgendwie hatte mein konsequente Karriereausrichtung dazu geführt, dass ich höchst effizient funktionierte und beruflich erfolgreich war. Die körperliche Wahrnehmung der Belastung war aber in meinen Konditionierungen offensichtlich verloren gegangen!

mehr Infos: www.biosign.de

„Der Begriff Yoga kann sowohl "Vereinigung" oder "Integration" bedeuten, als auch im Sinne von "anschirren" (vgl. "jochen") und "anspannen" des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit dem Bewusstsein verstanden werden."

Wikipedia

 

Als dann erste gesundheitliche Probleme auftraten, habe ich angefangen, alle verfügbaren Stressmanagementmethoden zu probieren. Leider halfen diese nicht sonderlich gut, bzw. ich konnte mich zur damaligen Zeit nicht darauf einlassen.
 

Das Einzige, was damals gut funktionierte, waren Shiatsu-Therapie-Stunden. Dabei war ich nach 45 Minuten in der Regel völlig tiefenentspannt. Aber diese reichten bei weitem nicht aus, um mein Leben in grundsätzlich gesündere Bahnen zu lenken.

Aus Neugier habe ich in einem Fitness-Studio, in dem ich damals in meinen Mittagspausen trainierte, eine Schnupperstunde Yoga probiert.   Ich fand das „Yogazeug“ Anfangs ein wenig schräg.  Aber am Ende der Stunde war da sanft aber klar dieses „Wilma-Entspannungs-Gefühl“ (Name meiner damaligen Shiatsu-Therapeutin). 

 


Wesen des Yoga

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„Der Weg des Yoga ist einzigartig. Yoga ist einzig und alleine eine Erfahrung, und die muss man erleben, um sie zu kennen."

Patanjali


Der Hatha Yoga Weg

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Zum Jahreswechsel 2012 habe ich mir daher in die Zielvereinbarung mit mir selbst geschrieben, dass ich zweimal pro Woche Yoga üben werde. Ich bin daher an einem Samstag im Januar nach Aachen zu meiner „zweiten“ Yogastunde gefahren.
 

Die Yogaschule hatte vergessen, den Stundenplan im Netz zu aktualisieren und unverhofft war ich in einer Yogalehrerausbildungsgruppe gelandet. Sie haben mich dennoch mitpraktizieren lassen, und am Ende der Stunde war da wieder dieses „Wilma-Entspannungs-Gefühl”  …

In der Woche danach habe ich mit dem Leiter der Yogaschule (Kurt Becker) telefoniert und von jetzt auf gleich war ich „Yogalehrer in Ausbildung“. Seitdem bin ich vom Yogavirus infiziert und auf meinem Yogaweg …

mehr Infos: www.yogavidya.de

„In steter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf. Glücklich, wer sie friedvoll einfach nur betrachtet."

Buddha

 

 

Schon während dieser zweijährigen Lehrerausbildung habe ich gemerkt, dass mein Rücken, den ich in 15 Jahren Pendelei im Auto durchgesessen hatte, eine besonders sorgfältig ausgeführte Ausrichtung in der Übungspraxis benötigte. 
 

Daher habe ich kurz nach Abschluss der Lehrerprüfung im Shivananda Yoga bereits mehrere Fortbildungen im Anusara Yoga absolviert. 

mehr Infos: www.anusara.com


Weggabelungen

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„Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen."

Buddha


Der Weg der Yogatherapie

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Irgendwo Ende Vierzig hatte ich relativ kurz hintereinander zwei schwerwiegendere Verletzungen. Die Orthopäden, die ich bemüht hatte, waren mit Ihren Empfehlungen immer ähnlich gleichlautend unterwegs: 

„Hören Sie mit Yoga auf, wir operieren das, und wenn alles klappt, bereiten sie sich schonend und mit Hilfsmitteln (Einlagen, Stützhilfen etc.) auf Ihr Altwerden vor.“

Für mich kam ein Aufhören mit Yoga nicht infrage. So bin ich mit fast schon chronischen Schmerzen zu einem Yogatherapieseminar zu Günter Niessen (Orthopäde aus Berlin) und Ganesh Mohan (Yogatherapielehrer aus Indien) gereist, um nach einer Lösung für meine Probleme zu suchen.

Die Beiden haben mir  Übungsansätze gezeigt, mit denen ich meinen Körper ohne OPs heilen und weiter Yoga praktizieren konnte. Ich war von der Arbeit so angetan, dass ich mich entschlossen habe, das gesamte Svastha Ausbildungsprogramm zu durchlaufen. Später habe ich weitere Fortbildungen bei Doug Keller, David Keil u. a. absolviert.


"Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt."

Buddha


"By three methods we can learn wisdom. First, by reflection which is the noblest; second, by imitation, which is the easiest; and third by experience, which is the bitterest.

Confucius

 

Den dritten Entwicklungsschritt schrieb mein Leben Anfang Fünfzig: In meinem Lebensumfeld ereigneten sich ein paar disruptive Lebensereignisse (Tod und Sterben, Scheidungen, Firmenpleiten etc.), die mich sehr berührt haben. 

Auch hier habe ich im Yoga nach Unterstützungsansätzen gesucht. Ganesh Mohan hatte mir empfohlen zu meditieren

Aber bis dahin hatte ich noch keine fundierte Meditationspraxis finden können, die für mich funktionierte. Meine Yogapraxis bestand bis dahin im Wesentlichen nur aus Praxis auf der Matte, Pranayama und Entspannung im Studio.


Weg der Weisheit

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"Alle Freude dieser Welt entsteht, dadurch dass man Anderen Freude wünscht. Alles Elend dieser Welt entsteht durch profane Vergnügungen für sich selbst."

Shantideva


Bodhisattva Weg

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Über mein Mind & Life Engagement kam ich in Kontakt mit buddhistischen Mönchen. Die haben mir gezeigt, wie regelmäßige Meditation und eine spirituelle Praxis dazu beitragen können, ein glücklicheres und zufriedenes Leben zu führen

Seitdem gehört die Meditation zu meiner regelmäßigen Yogapraxis. In meiner Freizeit studiere ich darüber hinaus Buddhismus beim Tibethaus in Hamburg und beim Tibethaus US. Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich zwischenzeitlich 55 Jahre alt und praktiziere weiter glücklich Yoga.

"Denn alle Gefahren und auch die unermesslichen Leiden sind aus dem Geist hervorgegangen." So hat es der Verkünder der Wahrheit selbst gelehrt. ... Jene, die die höchste (und) wichtigste der Lehren, das Geheimnis des Geistes, nicht verstehen, mögen zwar den Wunsch haben, Glück zu erreichen und Leiden zu vernichten, doch sie werden weiter sinnlos umherirren. Aus diesem Grunde sollte ich gut auf meinen Geist achten und ihn gut behüten."

Shantideva

 

 

Das Corona Virus hat die Yogaszene in den letzten beiden Jahren ziemlich durchgeschüttelt. Gab es am Anfang meines Yoyaweges noch große „Lichtgestalten“ wie B.K.S. Iyengar, Pattabhi Jois und andere großen Swamis (wie etwa S. Shivananda), die die ganze Bewegung mit Ihren Visionen von Yoga geprägt haben, verändert sich die Szene zurzeit stark.  

Viele gute Lehrer, bei denen ich regelmäßig praktiziere, geben gerade frustriert auf!  Es zählt offensichtlich nur noch, schnell, oberflächlich und billig. Fast scheint es, als atomisiert sich die ganze Branche.

 Aber Yoga ist in meinem Leben ein  sehr wertvoller Begleiter, den ich nicht mehr missen möchte. Die Yogapraxis ist etwas Wunderbares, wenn man sie sinnvoll praktiziert und die richtigen Quellen benutzt! Gerade in den letzten beiden Jahren hat sie maßgeblich dazu beigetragen, mein Leben in freudvollen Bahnen zu halten, auch wenn die äußeren Bedingungen zurzeit alles andere als erfreulich sind.

Vielleicht gibt es ja da draußen Menschen, die etwas damit anfangen können, wenn ich meine Erfahrungen teile

 

 


Die Mission

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"Den Dingen geht der Geist voran, der Geist entscheidet!"

Buddha


Ziele für 2022

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Ich habe mir daher für meine 2022er Ziele überlegt, noch mal klein aber fein nach 4- jähriger Pause das Yogaunterrichten wieder aufzunehmen. 

,Die Einnahmen meiner Aktivitäten werde ich an bedürftige Menschen oder Einrichtungen spenden.

In 2022 werden meine Spenden an eine Schule für Waisenkinder in Suryata, nahe Bodhgaya, gehen, die ich bei meinem Besuch in Indien kennengelernt habe. Dort werden Waisenkinder aufgenommen und unterrichtet, um ihnen eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen.

 

Eschweiler im Dezember 2022, 

Herzlich, Frank Wolff

 

 


Asana

Als Asanas (Sanskrit आसन āsana, deutsch ‚n., der Sitz‘)[1] werden überwiegend ruhende Körperstellungen im Yoga (besonders im Hatha Yoga) bezeichnet. Asana ist die 3. Stufe des Raja Yoga (bzw. Ashtanga Yoga oder Kriya Yoga) nach Patanjali. Die anderen sieben Stufen des Raja Yoga sind Yama, Niyama, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Als Karanas (Sanskrit करण IAST karaṇa, deutsch ‚Aktivität‘) werden im Hatha Yoga die Bewegungsabläufe bzw. die Bewegungsabfolge bezeichnet.

Wichtig bei der Ausübung ist das bewusste Hineingehen, der richtige Atem, bewusstes Halten und das bewusste Auflösen des Asana. Yoga-Asanas sollen bei ihrer Ausführung immer zwei Qualitäten enthalten: Stabilität und Wohlbefinden (sthira-sukham asanam. Yogasutre 2.46).

Es ist sinnvoll, speziell zur Kräftigung der Muskulatur gedachte Asanas bzw. solche, die schwierigere vorbereiten, dynamisch im Atemrhythmus auszuführen. Asanas dienen nicht nur körperlicher Geschmeidigkeit und vitaler Kraft, sondern auch einer guten Körperbeherrschung; sie harmonisieren Körper und Geist (siehe auch: Pranayama).

Yoga und die Asanas beruhen auf körperlichen Erfahrungen, bei denen es mehr auf die praktische Durchführung ankommt als auf das theoretische Wissen über die unterschiedlichen Wirkungen. Eine der angestrebten Wirkungen ist es, den Gedankenfluss zur Ruhe zu bringen.

 


Pranayama

 

Pranayama (Sanskrit, m., प्राणायाम, prāṇāyāma) ist das vierte Glied des Raja Yoga nach den Yoga-Sutras von Patanjali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Die weiteren sieben Glieder des Raja Yoga sind Yama, Niyama, Asana ,Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi.

„Prana” ist eine Bezeichnung für die Lebensenergie (vergleiche auch Qi) „Ayama“ kann mit „kontrollieren“ oder auch mit „erweitern“ übersetzt werden. Der Begriff „Pranayama“ bezeichnet also die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges Üben.

Eine fortdauernde Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflussen. Ähnliche Effekte werden auch bei zahlreichen Meditation- und Entspannungstechniken beobachtet.


Meditation

 

Eine fortdauernde Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflussen. Ähnliche Effekte werden auch bei zahlreichen Meditation- und Entspannungstechniken beobachtet. 

Meditation bezeichnet eine Gruppe von Geistesübungen, die in verschiedenen Traditionen seit Jahrtausenden überliefert sind und seit dem 20. Jahrhundert zunehmend auch in der westlichen Welt in säkularer Weise praktiziert und beforscht werden. 

Ein wesentliches Element meditativer Techniken ist das bewusste Steuern der Aufmerksamkeit. Das Üben von Meditation soll abhängig vom Kontext der Praxis nachhaltige positive Veränderungen im Denken, Fühlen und Erleben bewirken oder zu spezifischen religiös definierten Einsichten und Zuständen führen. 

Effekte von Meditationstraining auf Kognition, Affekt, Hirnfunktion, Immunsystem und Epigenetik sowie auf die psychische Gesundheit sind wissenschaftlich belegt. Meditation ist ein zentrales Element in verschiedenen religiösen Traditionen, insbesondere dem Buddhismus, wie auch im Hinduismus, Konfuzianismus, Christentum und anderen Religionen.

 

 


Dharma

Dharma (Sanskrit धर्म dharma; Pali धम्म dhamma) ist ein zentraler Begriff vieler asiatischer Religionen (u. a. Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus), der religionsabhängig unterschiedliche Bedeutungen hat. Dharma kann Gesetz, Recht und Sitte sowie ethische und religiöse Verpflichtungen und Werte beinhalten, aber auch Religion, Ethik oder Moral im Allgemeinen oder konkrete religiöse Rituale, Methoden und Handlungen bezeichnen.

Dem Begriff Dharma kommen im Buddhismus verschiedene kontextabhängige Bedeutungen zu. In einer der möglichen Lesarten bezeichnet er die Lehre Buddhas. Der Dharma als das vom Buddha erkannte und verkündete Daseinsgesetz beinhaltet die Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten …